Grüner Porsche auf Landstraße

Naturfreundlich: Porsche 911 als Hybridmodell geplant

Porsche bietet seinen Le Mans, Cayenne und Panamera bereits als Hybriden an, jetzt ist der kultige Sportflitzer 911 dran.

Wir lieben den Fortschritt, Nachhaltigkeit und Autos. Wir lieben Elektrifizierung, wir lieben Hybridwagen – eigentlich alles, was die Umwelt verbessert und aktiv etwas für den Fortschritt und die Verbesserung der Mobilität bedeutet. Und Porsche ist auch sehr liebenswert. Vor allem mit den neuen Plänen den 911 zu einem Hybridden werden zu lassen. Denn das Mission E Concept der diesjährigen IAA war schon der Hammer und lässt so manches Autoliebhaberherz höher schlagen – ein Porsche 911 hingegen, ist eine ganz andere Traumebene.

Wann ist’s soweit?

Der 6-Zylinder Motor ist quasi ein Trademark des Porsche 911

Es ist alles nur eine Frage der Zeit und der Geduld. Denn die Herausforderung beim Porsche 911 wird sein, ihn in der zukünftigen Version leichter zu machen und eine Batterie zu entwickeln, die nicht zu schwer ist, aber trotzdem genügend Kapazität hat. Bislang ist zu erwarten, dass es bis zum nächsten angepassten Generationenmodell nicht dazu kommen wird. Die aktuelle Version ist einfach nicht geeignet dafür ein Batteriepack zu verstauen. So arbeitet der Konzern erstmal an einer Zwischenlösung, um den Hybridmodus in der Zukunft zu ermöglichen.

Klar ist, dass der 911-Hybride seinen 6-Zylinder Motor behalten soll und dass ein neuer elektrischer Motor hinzu kommen soll, so Thomas Wasserbach (Porsches Director of Boxer Engines) beim Launch des 2016er Porsche 911 Carrera und Carrera S range auf Teneriffa. So soll der Treibstoffverbrauch effizient auf beide Motoren aufgeteilt werden können. Vor 2019/2020 ist leider kein neuer Hybrid-Porsche 911 zu erwarten, der so ausgestattet auf die Straße kommt.

Momentan keine full-electric Variante des Porsche 911

Wasserbach sprach sich momentan gegen eine elektrische Variante des 911 aus, da es schwierig sei, einen Sportwagen mit der richtigen Art von Batterie auszustatten, die alle Problemfaktoren, wie eine ausreichende Reichweite und eine zu schwere Gesamtlast ausschließen würde. Außerdem ist der flache 6-Zylinder Motor ein Trademark des Modells, von dem man sich bislang schwer trennen kann – sowohl die Firma als auch die Kunden würden das nicht gutheißen, äußerte sich Thomas Wasserbach.

Wichtig ist aber, dass weitere Schritte Richtung Teilelektrifizierung der Flotte unternommen werden.

Text: Anna Lazarescu

Bilder: fotolia