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Tesla und Airbnb statten Privathäuser mit Superchargern aus

Zusammenarbeit kann so schön sein- Gemeinsam für eine saubere Umwelt und ein besser ausgebautes Elektroauto-Ladenetzwerk setzen sich nun Tesla und AirBnb ein.

Elektroautos nehmen weltweit an Zahl zu. Der beliebte Elektrowagenhersteller Tesla bringt diesen Monat endlich das elektrische SUV Model X auf den Markt und verkauft auch weiterhin die Vorgängermodelle und heimst phänomenale Bewertungen ein. Doch all diese Autos müssen beladen werden. Dank der OTA 6.2 Erweiterung für das Model S und der Übernahme dessen in andere Modelle, wird es den Besitzern eines Tesla Wagens möglich gemacht jederzeit eine Ladestation in der Nähe ausfindig zu machen, ohne auf dem Trockenen zu bleiben.

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Trotz des riesigen Netzwerks an Superchargern in den Staaten und mittlerweile auch weltweit guter Ausdehnung reichen die nun 500 Supercharger Stationen mit den 2832 Superchargern (Stand August 2015) zwar für gut durchdachte Trips aus, aber was ist, wenn man auf eigene Faust und fernab von den gängigen Straßen, Resorts, Großstädten und Hotelanlagen seinen Urlaub verbringen will? Als Elektroautobesitzer kann dies schon mal ganz schön herausfordernd sein. Viele Hotels besitzen eine Elektrosäule in der Parkanlage. Doch Hotels sind beispielsweise für diejenigen Urlauber, die gerne Ferienhäuser mieten oder Ihre Reisen unabhängiger und kreativer gestalten keine Lösung. Deswegen dachten sich Tesla und Airbnb nun eine Lösung für dieses Problem aus. Für Teslaeigentümer dürfte dies ein Highlight darstellen, wobei jeder der einen E-Wagen fährt davon profitieren könnte.

Mehr Komfort und Unabhängigkeit durch „vernetzte“ Hosts

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Flexibilität und Unabhängigkeit, wie auch Komfort sind Schlagworte, die ein jeder Urlauber ernst nimmt. Um genau dies möglich zu machen und das Spektrum der Freiheit zu erweitern bieten Tesla und Airbnb nun eine Initiative gestartet, bei der AirBnb-Gastgeber die Möglichkeit haben einen kostenfreien Tesla Charger zu bekommen. Zwar müsste die Installation trotzdem von den Privatpersonen selbst getragen werden, jedoch könnte der daraus resultierende Profit, bei häufigeren Vermietungen, diese Investition schnell wieder aufholen. Die Montage kostet je nach Ausgangssituation und Schwierigkeitsgrad zwischen 177 und 798 Euro. Ein Tesla Charger kostet allein etwa 665 Euro. Rentabel ist dies allemal. Beide Firmen nehmen sich vor jegliche Grenzen und Limits zu überwinden und das Reisen, egal ob durch üppige Wälder oder entlegene Wüsten möglich zu machen. Nicht nur Autobahnen, sondern auch wenig befahrene Straßen und Privathäuser und mehr sollen so den Fahrern zugänglich gemacht werden und so Entdeckungstouren und Abenteuerfahrten aufregender und kreativer machen können.

Wer kommt für einen Charger in Frage?

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Die Glücklichen, die sich für einen Auflader von Tesla bewerben können, müssen ein Konto auf Airbnb haben und ein ganzes Haus zur Verfügung stellen können. Außerdem ist wichtig, dass Sie bereits mehr als fünf Buchungen hatten und eine Bewertung von vier oder mehr Sternen vorweisen können. Fünf Buchungen sind nicht schwer zu erreichen und auch eine adequate Bewertung dürfte bei seriösen Gastgebern nicht schwer zu erhalten sein. Bewerber werden dann von Tesla überprüft und der Elektroautohersteller entscheidet dann, wer einen der heiß begehrten Charger bekommt.

Das Bewerbungsportal ist offen für jene, die diese Voraussetzungen erfüllen. Momentan gibt es diese Zusammenarbeit nur im Raum Kalifornien, wo beide Firmen, Tesla und Airbnb die meiste Popularität haben. Eine weltweite Ausdehnung des Projektes sei jedoch schon in Planung – soweit es genügend Bewerber und Interessenten gibt.

Text: Anna Lazarescu

Bilder: Tesla, Tesla und Airbnb