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Toyotas Ha:Mo Projekt – Wegweiser für den Stadtverkehr der Zukunft

Wie eine App und ein elektrischer Kleinwagen Visionäre zum Träumen bringen.

Toyota vereint sein effizientes Zweipersonen-Fahrzeug i-Road mit dem Harmonious Mobility Network und schafft so eine Möglichkeit umweltfreundlich unterwegs zu sein, und in urbanen Gebieten auch ein Höchstmaß an Mobilität, Flexibilität und Platzersparnis zu erreichen.

So funktioniert Ha:Mo

Das Ha:Mo-Carsharing funktioniert über eine App, welche Aufschluss über verschiedene Elemente gibt, die den Fahrer seine Routen am besten planen lassen, nachdem er ein i-Road, ebenfalls bequem über die App, reserviert hat.
iRoad6Ha:Mo ermittelt neben Staus und Umleitungen, die nächste Ladestation und andere Transportmöglichkeiten des öffentlichen Personennahverkehrs, die die Fahrt fortsetzen. Es stellt somit sowohl eine ideale Alternative und eine Ergänzung zum eigenen Auto, wie auch zum bestehenden öffentlichen Transport dar.  Ziel der App ist zudem auch das Herausfiltern der umweltschonendsten weiterführenden Verkehrsmittel, die nach Abgabe des durch Solarenergie generierten Stromers genutzt werden können.

 

 

Wie kann eine Nutzung aussehen?

          1. Auf kurzen Strecken

Vor allem bei kurzen Fahrten oder Teilstrecken vom Einkaufen zum Arzt, oder vom Bahnhof zur Arbeit, ist eine Ausleihe und Nutzung des i-Roads und Ha:Mo besonders praktisch. Anstatt immer das eigene Auto von A nach B zu bewegen, Treibstoff nicht nur zu verbrauchen sondern auch an die Atmosphäre abzugeben, einen Parkplatz suchen zu müssen und so weiter, kann man einfach in den Cityflitzer steigen und den Rest von der App erledigen lassen.

          2. Auf langen Strecken

Bei langen Wegen, die zurückgelegt werden müssen, kann durch diese multimodale Ermittlung einer Route, die Transportvariante zum Beispiel folgendermaßen an einem normalen Tag aussehen. Man steigt Zuhause in den Wagen, fährt damit bis zur nächsten Bahnstation, nimmt den Zug  und steigt dann an der Haltestelle an der ein i-Road reserviert wurde aus, um damit bis zur Arbeit zu gelangen. Für Singles und Berufstätige, stellt der Dreirad-Wagen deswegen ein ideales Zusatzfortbewegungsmittel dar.

Positive Auswirkungen

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Kurz gefasst bedeutet all dies: Umweltfreundlich durch die Stadt kommen, Staus vermeiden, andocken, weiterfahren und zudem auch, dass eine elektrische oder wenig schadstofffördernde Möglichkeit immer den Vorrang hat. Dies garantiert eine Auflockerung des Verkehrs, sowie die Reduzierung des Treibhausgases. Es verbindet Vehikel, Stadt- und somit ganze Gesellschaftsteile miteinander und kreiert somit eine flüssige, lockere und vor allem angenehme Fahrsituation auf den Straßen.

Da der i-Road wendig und klein ist, kommt er leicht durch den Verkehr und lässt sich beinahe überall abstellen. Der Platz geht vor allem in Großstädten zur Neige – ein i-Road und seine Nutzungsmöglichkeiten, würden dieses Problem in vielerlei Hinsicht lösen.
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Seine 50km Reichweite pro Ladung scheinen nicht viel, jedoch reichen Sie für Stadtfahrten perfekt aus. Durch den kleinen Akku lässt der i-Road sich auch schnell an der hauseigenen Steckdose beladen. Nur drei Stunden soll der Prozess dauern. An den Ladestationen geschieht dies etwas schneller.

Außerdem ist ein Nutzung von Ha:Mo und dem i-Road billig. Der Kostenaufwand beläuft sich bei der ersten Viertelstunde auf drei, bei der zweiten auf zwei und bei der dritten auf einem Euro. Wer aber ein Kundenkonto hat oder ein Abo bei den stadteigenen Verkehrsbetrieben, zahlt noch weniger.

Was die Zukunft bringt

Zusätzlich sollen neben den bereits bestehenden Miet-Transport-Varianten der Städte, in denen das Ha:mo Anwendung finden soll, Toyota  COMS und Toyota PAS Fahrräder in den Prozess eingebunden werden.
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Die französische Stadt Grenoble startete im Oktober 2014 eine Testphase mit 70 i-Roads und dazugehörigen Ladestationen, um das auf 3 Jahre festgesetzte Pilot-Projekt voranzutreiben. Auch in Japan und in den Vereinigten Staaten werden Wagen und App fleißig getestet. Eine serienmäßige Produktion des kleinen E-Flitzers, samt erfolgreicher Umsetzung von Ha:Mo, wäre ein realistischer Schritt, um Umwelt und Stadtbilder zu entlasten und eine innovative, fortschrittliche Art des Transportes möglich zu machen.

Text: Anna Lazarescu
Bilder: Toyota